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Biographie des Franz Marc

 
 

1880

Franz Marc wird am 08. Februar 1880 in München geboren.
 

1900

Nachdem Franz Marc zunächst Pfarrer, später dann Gymnasialprofessor werden wollte, entscheidet er sich im Alter von 20 Jahren, Maler zu werden. Er beginnt zwischen 1900 und 1903 ein Studium an der Münchner Kunstakademie. Auf einer Reise nach Frankreich lernt Franz Marc die Werke der franz. Impressionisten Courbet (1819-1877) und Delacroix (1798-1863) kennen.
 

1904

1904 bezieht Franz Marc ein eigenes Atelier in Schwabing. Auf einer weiteren Frankreich-Reise begegnen ihm 1907 die Werke van Goghs und Gaugins. Begeistert von den Gemälden van Goghs und Gaugins lässt er sich zu neuen Farbwelten inspirieren, die Farbpalette seiner Landschaftsmotive wird zunehmend heller. Während seiner Schaffensphase versucht Franz Marc seine schlechte finanzielle Lage mit Tier-Anatomischen Zeichnungen zu verbessern
 

1908

1908 verbringt Franz Marc den Sommer in Lenggries. Nun malt er vor allem Tiere. Hierbei strebt Marc nach immer größerer Vereinfachung der Formen und verwendet die Farbe als zunehmend selbständiges Ausdrucksmittel. Den Anstoß, Tiere zu malen, erhält er von dem Tiermaler Bloé Nestlé. Mit seinen Kunstwerken will er den Tieren eine Seele geben.
 

1909

1909 kaufen ihm zwei wichtige Münchner Kunsthändler - Thannhauser und Brakl - einige seiner Gemälde ab.
 

1910

Im Februar 1910 macht Franz Marc, bei seiner ersten Ausstellung in der Galerie Brakl, Bekanntschaft mit dem Maler August Macke. Es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Malern. Durch August Macke lernt Marc die „Neue Künstlervereinigung“ kennen und tritt dieser bei. Durch diese Vereinigung kommt er wiederum mit den Malern Wassily Kandinsky, von Jawlensky und Münter in Kontakt. Als 1911 bei den Vorbereitungen zur dritten Ausstellung der „Neuen Künstlervereinigung“ die Jury Kandinskys „Komposition V“ ablehnt, beschliessen Marc, Kandinsky und Münter aus der Vereinigung auszutreten.
 

1911

Am 18. Dezember 1911 findet die erste Ausstellung der von Marc und Kandinsky gegründeten Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ in der Galerie Thannhauser in München statt. In diesem Zeitraum entstehen Werke wie „Die gelbe Kuh“ und „Hocken im Schnee“.
 

1912

1912 gibt Marc in Zusammenarbeit mit Kandinsky den Almanach „Der Blaue Reiter“ heraus. Es findet eine weitere Ausstellung des „Blauen Reiters“ in der Berliner Galerie „Der Sturm“ statt.
 
  Wieder in Paris trifft Franz Marc auf Robert Delaunay. Durch ihn lernt Marc die stilistischen Errungenschaften des Kubismus kennen – es entsteht u.a. das Werk „Kühe, gelb-rot-grün“.
 

1914

Nach dem Umzug nach Ried bei Benediktbeuren 1914 entstehen seine letzten großen Gemälde wie „Rehe im Wald II“, die teils abstrakt und teils gegenständlich sind.
 
  Zu Beginn des 1. Weltkrieges melden sich Franz Marc und August Macke freiwillig. Macke fällt bereits im Herbst an der Westfront. Für Marc ist der Tod seines engen Freundes Macke ein schmerzlicher Verlust.
 

1916

Am 4. März 1916 fällt auch Franz Marc im Krieg, und zwar in der Nähe von Verdun durch einen Granatschuss. Erst 1917 wird Marcs Leichnam nach Kochel am See überführt. Die Briefe Franz Marcs, die er während des Krieges 1915 an seine Frau schrieb, werden 1920 veröffentlicht.
 
 
 
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